TUM.Hydrogen & PtX Netzwerk stärkt internationale Kooperationen: Forschungsreise nach Australien
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Im Rahmen der TUM–Australia Renewable Energy Initiative, gefördert durch die Bayerische Forschungsallianz, reisten Sebastian F., Lukas Anthofer und Theresa Hauth (gefördert durch die Joachim Herz Stiftung) für zwei Wochen durch Australien, um sich mit führenden Forschungs- und Industriepartnern im Bereich nachhaltiger Energiesysteme auszutauschen.
Die Reise begann in Brisbane mit einem Besuch der H2Xport-Pilotanlage der Queensland University of Technology, wo Einblicke in die experimentelle Validierung dezentraler Wasserstoffsysteme gewonnen wurden. An der University of Queensland – einem zentralen Partner der TUM – standen neben einem Fachvortrag insbesondere der Austausch zu aktuellen Forschungsthemen und erste Ansätze für gemeinsame Projektideen, etwa im Bereich innovativer Membranreaktoren zur Methanolsynthese, im Fokus.
Weitere Stationen umfassten das Queensland Centre for Advanced Technologies von CSIRO, wo modernste Technologien zur Kohlenstoffumwandlung vorgestellt wurden, sowie Industriepartner wie Wildfire Energy und Endua, die praxisnahe Lösungen zur Wasserstofferzeugung und -nutzung demonstrierten.
Nach dem Wechsel an die Westküste führte die Reise unter anderem zur CSIRO Syncat Facility in Perth mit hochautomatisierten Testplattformen für Katalysatoren und Reaktoren, zur University of Western Australia sowie zur Curtin University. Hier wurden weitere Anknüpfungspunkte in Forschungsfeldern wie Pyrolyse, Vergasung, Hochtemperaturelektrolyse (SOEC) sowie Methanol- und SAF-Synthese identifiziert.
Ein zentrales Fazit der Reise: Internationale Kooperationen sind ein entscheidender Beschleuniger für experimentelle Forschung im Bereich nachhaltiger Energiesysteme. Das TUM.Hydrogen & PtX Netzwerk freut sich darauf, die angestoßenen Partnerschaften weiter zu vertiefen, gemeinsame Projektvorhaben voranzutreiben und australische Partner künftig auch in München willkommen zu heißen.
Ein besonderer Dank gilt der Bayerische Forschungsallianz sowie der Joachim Herz Stiftung für die Unterstützung dieser inspirierenden Forschungsreise.